Archive for Juni, 2011

Fundstück 1

Montag, Juni 13th, 2011

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Fundstücke

Montag, Juni 13th, 2011

Hiermit eröffne ich eine neue Kategorie namens Fundstücke. Hier landen Fotos, die im Laufe der Zeit entstanden sind und die mir interessant, lustig, skuril oder nachdenklich erscheinen. Jeder ist eingeladen sich selbst eine Meinung dazu zu machen und den Gedanken hinter dem Bild zu erkennen.

Leverkusen

Samstag, Juni 11th, 2011

Gerade bin ich wieder zurück von den Deutschen Meisterschaften der Zauberkunst, die letztes Wochenende in Leverkusen stattfanden. Ich habe mich ja schon länger nicht mehr auf Zauberkongressen blicken lassen, unter anderem auch um etwas Abstand zu den typischen Denkweisen von Zauberkünstlern zu bekommen und ganz unvoreingenommen und kreativ an einigen Nummern arbeiten zu können. Aber jetzt war es also mal wieder soweit und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut. Dieser Kongress war einer der schönsten, die ich erlebt habe:

Begonnen hat alles mit der Eröffnungsshow von Andreas und Chris Ehrlich. Die beiden Brüder haben eine extrem aufwendige und spektakuläre Show präsentiert, die neue Maßstäbe gesetzt hat. Hier waren Effekte zu sehen, die es in dieser Form noch nicht mal ansatzweise gegeben hat. Ich war restlos begeistert und endlich mal wieder vollkommen verblüfft. Super Effekte, tolle Technik, stimmige Präsentation, einfach Wow!

Die Wettbewerbe waren auf einem durchweg hohen Niveau. Zwar gab es nur wenige wirklich herausragende Darbietungen, aber auch nur wenig schwache. So konnte ich auch die Entscheidungen der Jury in den meisten Fällen nachvollziehen und finde es gibt wieder ein paar würdige Preisträger.

Der letzte Höhepunkt war schließlich die Gala, die absolut perfekt von Helge Thun moderiert wurde. Jede Nummer war super stark und so kam auch nach fast drei Stunden niemals Langeweile auf. Besonders hervorheben möchte ich hier die Darbietungen von Sabrina Fackelli & Blub. Eine poetische Seifenblasennummer und eine rasante Jonglage führten zu bombastischen Publikumsreaktionen. Wer jemals die Chance hat, die beiden zu sehen, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Auch wenn es, wie fast immer, ein paar kritische Stimmen gab, lasse ich mir diesen Kongress nicht schlechtreden und freue mich, eine so tolle Zeit in Leverkusen verbracht zu haben.

Das sagt die Presse…

Montag, Juni 6th, 2011

Pressekritik der Show „Geschichten – Gedanken – Geheimnisse“ vom 21.05.2011 im TAM-Ost in Rosenheim:

Tisch schwebte über die Bühne

Rosenheim – Mit seinem Gastauftritt im Theater am markt (TaM) Ost begeisterte der Mentalist und Zauberkünstler Andreas Maier das Publikum mit seinem Soloprogramm „Geschichten – Gedanken – Geheimnisse“ mit klassischer Zauberkunst und Gedankenexperimenten.

Er ließ Geldscheine, die eine Zuschauerin vorher unter Testbedingungen abgezählt hatte, unsichtbar von einem Stapel zum anderen wandern und präsentierte Klassiker wie die „zersägte Dame“. Mangels freiwilliger Dame aus dem Publikum musste für diesen „Klassiker“ allerdings eine Herz-Dame aus einem Kartenspiel herhalten, die vor den Augen des Publikum in vier Teile zerrissen und anschließend von Andreas Maier wieder zu einem Ganzen zusammengesetzt wurde. Die vorher von einer Zuschauerin unterschriebene Spielkarte überließ er ihr als Andenken.

Seine Fähigkeiten, die Gedanken des Publikums zu lesen und mit diesen zu spielen sind faszinierend. So wusste der Mentalist zum Beispiel das Wort, welches sich eine Zuschauerin auf einer von ihr frei gewählten Seite eines Buches ausgesucht hatte. Maier konnte auch die Gedanken einer Zuschauerin lesen, indem er die Szene, die sich nur in ihrem Kopf abspielte, zutreffend wiedergab.

Im zweiten Teil der Show nahm Maier sein Publikum mit auf eine Zeitreise in das Jahr 1888 in den Londoner Stadtteil Whitechapel, in dem „Jack the Ripper“ sein Unwesen trieb. In eine fesselnde und schockierende Geschichte bettete der Zauberkünstler eine Reihe von Kunststücken ein. So wurden zwei kleine Schiefertafeln wie von Geisterhand beschrieben, und er nahm Kontakt zu einer verstorbenen Person aus dieser Zeit auf. Der „Geist“ zeigte sich, indem er einen Tisch über die Bühne schweben ließ. Als „Medium“ diente eine Zuschauerin.

Oberbayerisches Volksblatt, 01.06.11