Archive for Oktober, 2010

20 Jahre Hinterhalt

Montag, Oktober 11th, 2010

Für alle, die es nicht wissen: In Gelting, also zwischen Geretsried und Wolfratshausen (mit anderen Worten: nach dem dritten Hühnerstall links. Ich kenn mich aus, ich wohne nämlich auch in der Nähe dieser pulsierenden Metropole) gibt es eine wundervolle Kleinkunstbühne namens „Hinterhalt„. Trotz zwischendurch schweren Zeiten konnte sich diese Bühne in den letzten Jahren einen guten Namen machen und war Auftrittsort für viele bekannte Künstler. Aktuell wird der 20. Geburtstag mit einer Reihe von Veranstaltungen gefeiert. Für mich war das auch mal wieder ein Grund vorbeizukommen und mir das Programm „Zeitgeister“ von Sigi Zimmerschied anzusehen. Ich will an dieser Stelle auch gar keine Worte zu diesem Programm verlieren, dazu gibt es kompetentere Leute, jedoch hat es Zimmerschied geschafft, mich und hoffentlich auch einige andere mal wieder wachzurütteln und zu einem kritischen Gedanken zu motivieren.

Was so eine Kleinkunstbühne jedoch am meisten braucht sind ganz viele interessierte Zuschauer. Daher der Auftruf an alle sich ganz viele tolle Künstler anzusehen und weiter Werbung für diese einmalige Institution machen. Natürlich kann man sich auch was wünschen, denn je reger der Austausch zwischen Zuschauern, Künstlern und Theatern ist, umso mehr Gewinn für alle. Vielleicht gibt es dann ja auch mal wieder Zauberei zu sehen, wär ja auch mal wieder Zeit (ich selbst kann mich an genau drei Zauberprogramme im Hinterhalt innerhalb der letzten 15 Jahre erinnern, eines davon mit dem Schreiber dieser Zeilen). Also, vielleicht wirds ja was. Es soll ja einen ganz tollen Zauberer dort in der Nähe geben…;)

Cafe der Begegnung

Freitag, Oktober 8th, 2010

Manchmal ist es schon interessant, an welchen Orten man Dinge vorfindet, die einen inspirieren und zum Nachdenken anregen.

Beim Besuch des „Cafe Freudenberg am Rathaus“ im oberbayerischen Penzberg fiel mir eine interessante künstlerische Installation auf. Von der Decke des Cafes hingen an Schnüren mehrere Schwarz-Weiß-Bilder, die alle eine ausgestreckte Hand und einen Schlüsselbund zeigten. Allein diese Bilder und deren Anordnung waren für mich schon inspirierend und warten nun auf eine künstlerische Umsetzung zu einem magischen Effekt.

Auf mein Nachfragen hin erfuhr ich jedoch auch die ursprüngliche Absicht, die hinter diesem Kunstwerk steckt: In Penzberg leben Menschen aus 74 Nationen. Die Bilder sollen Offenheit und Einladung zum kulturellen Miteinander symbolisieren. Eine, wie ich finde, sehr schöne Idee auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen.